Hortokratie als partizipationstheoretischer Ansatz zum Umgang mit Stadtschrumpfung

Hortokratie als partizipationstheoretischer Ansatz zum Umgang mit Stadtschrumpfung
Eine Fallstudie in Hessen
Christian Dietzel
Nikola Jarosch

Das Phänomen der Schrumpfenden Städte ist seit geraumer Zeit in vieler Munde. Im Jahr 2005 erfolgte mit gleichnamigen zwei Bänden eine umfassende Buchdarstellung, die Internationale Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010 widmet sich diesem Thema, von Dezember 2007 bis Februar 2008 räumt das Deutsche Architektur Museum Frankfurt dieser Materie eine Fachausstellung ein. Schrumpfung ist nicht nur ein z.B. ostdeutsches Problem, auch in Zonen urbaner Metropolität sind Regressionsprozesse nicht fern. Zwar ist etwa Frankfurt mit der Rhein-Main-Region nicht von akutem Bevölkerungsschwund und Infrastrukturüberfluss betroffen, doch ist seine Stabilität u.a. ein Ergebnis der Abwanderung andernorts. Dies wird schon in der Nahperipherie wie etwa der 100 km nördlich liegenden Kleinstadt Alsfeld virulent. Dieser Ortschaft widmet sich im Sinne einer Fallstudie der vorliegende Artikel. Es geht nicht um einen empirisch statistischen Nachweis der Schrumpfung, sondern um einen historisch und lokal fundierten Lösungsansatz, der allerdings nicht nur in der Stadt Alsfeld anwendbar wäre.

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