Über uns

Das Anliegen der Stiftung Urban Future Forum

Nicht nur in Deutschland, weltweit lebt die Mehrheit der Bevölkerung heute in Städten. In ihnen verdichten sich global zu beobachtende Entwicklungen wie die immer stärker werdende Kluft zwischen Reich und Arm, die Krisenhaftigkeit der Ökonomie oder die zunehmende Umweltzerstörung. Städte gelten aber auch nach wie vor als Orte der Liberalität, Toleranz und kulturellen Vielfalt. Sie waren und sind Schauplätze politischer Emanzipation und Labore gesellschaftlichen Wandels.

„Die Bedeutung der Städte für die demokratischen Grundwerte, für die gesellschaftlichen Entwicklungen, für den wirtschaftlichen Fortschritt, für Bildung und Kultur ist weitaus größer als der politische Stellenwert, der ihnen zugebilligt wird“, so die Präsidentin des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt, Petra Roth bei der Jubiläumshauptversammlung „100 Jahre Deutscher Städtetag“ im Mai 2005.

Der bekannte Berliner Stadtsoziologe Hartmut Häußermann erkannte die Bedeutung der europäischen Stadt in ihrer jahrhundertealten Fähigkeit zum Ausgleich divergierender gesellschaftlicher Prozesse. Er nannte die europäische Stadt treffend eine robuste „Integrationsmaschine“.

In ihr entscheidet sich, dessen ist sich die Stiftung bewußt, die Zukunft unserer Gesellschaften.

Was ist die Stiftung Urban Future Forum

Die Stiftung Urban Future Forum  ist eine gemeinnützige, ehrenamtlich geführte Bürgerstiftung, die im Jahr 2005 in Frankfurt am Main gegründet wurde.

Die Initiatoren der Stiftung haben sich zum Ziel gesetzt, vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und des globalen Strukturwandels die genannte Integrationskraft der Stadt, ihren humanitären Charakter im Interesse der Stadtbewohner zu erhalten und die Bedeutung der europäischen Stadt zu stärken.

Darüber hinaus betrachten sie die europäische Stadt als geschichtlich „gewachsenes“ Artefakt, das über Jahrhunderte gesellschaftliche und kulturelle Prozesse in Stein und Gestalt festzuhalten imstande war. Diese Stadt steht angesichts eines beschleunigten demographischen, sozialen, wirtschaftlichen und technologischen Wandels auf dem Prüfstand.

Wird es ihr gelingen als „Integrationsmaschine“ als die sie sich über Jahrhunderte auszeichnete, die Herausforderungen zu bewältigen? Und, wie werden sich diese Wandlungen in der europäischen Stadt gestalterisch niederschlagen?

Diese Fragestellung ist zusammen mit den erstgenannten politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bezügen wesentliches Anliegen der Stiftung.

Vorstand

Dr. Matthias Alexander
Prof. Dr. Wolfgang Böhm (Sprecher)
Bernd Ehinger
Gabriele Eick
Joachim Gres
Dipl. Ing Jens Jakob Happ
Dr. Susan Kempe-Müller
Prof. Helmut Kleine-Kraneburg
Gottfried Milde
Prof. Dr. Peter Rhein (Ehrenvorsitzender)

Kuratorium

Detlef Braun
Markus Burghardt
Dr. Philipp Demandt
Prof. Dr. Frank E. P. Dievernich
Jens Jakob Dörrie
Prof. Dr. Rainer Duchmann
Ernst Fassbender
Dr. Robin L. Fritz
Prof. Dr. Susanne Gaensheimer
Markus Gotta
Corinna Güllner
Dr. Ina Hartwig
Steven Jedlicki
Mike Josef
Hanna Laura Klar
Peter Knapp
Dr. Alexander Koblischek
Dr. Thomas Kohts
Prof. Bernd Kracke
Prof. Christoph Mäckler
Prof. Dr. Christoph Metzger
Prof. Dr. Frank Oswald
Susanne Pfeffer
Dr. Lutz Raettig
Karin Rehn-Kaufmann
Annegret Reinhardt-Lehmann
Rudolf Scharping
Horst Schneider
Jan Schneider
Dr. Dr. Caspar Söling
Prof. Hans Stimmann
Astrid von der Malsburg
Dieter von Lüpke
Sylvia von Metzler (Vorsitzende des Kuratoriums)
Prof. Dr. Martin Wentz
Bettina M. Wiesmann
Prof. Dr. Birgitta Wolff