Vorstand

Prof. Dr. Wolfgang Böhm – Sprecher

Wolfgang Böhm, geboren 1949 in Konstanz, ist Gründungsmitglied der Stiftung Urban Future Forum und seit 2014 ihr Vorstandssprecher. Von 1968 bis 1975 studierte er Architektur an der Technischen Universität Stuttgart und arbeitete in den folgenden Jahren bei Prof. Frei Otto und Prof. Rolf Gutbrod in Berlin sowie bei Oscar Niemeyer in Rio de Janeiro. Zwischen 1982 und 1985 absolvierte er ein Städtebau Masterstudium an der Graduate School of Design der Harvard University. Von 1985 bis 1992 lehrte er an der ETH und promovierte zeitgleich in der Geschichte und Theorie der Architektur. 1985 gründete er ein eigenes Architekturbüro, das seit 1992 in Frankfurt am Main angesiedelt ist. Im gleichen Jahr wurde er zum Professor für Gebäudelehre und Entwerfen an die TU Kaiserslautern berufen. Er verfasste in diesen Jahren zahlreiche Fachpublikationen und nahm verschiedene Gastprofessuren an Universitäten Südost- und Ostasiens wahr. Seit 2014 ist er im Ruhestand. Er ist Mitglied des Harvard Alumni Council und der Architektenkammer Hessen.

Bernd Ehinger

Bernd Ehinger, Jahrgang 1944, ist Präsident des Hessischen Handwerkstages und der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main. In diesen Funktionen vertritt er rund 75.000 Unternehmen mit rund 340.000 Beschäftigten. Seit 1970 führt der Elektroinstallateurmeister das Unternehmen Elektro Ehinger in vierter Generation. Ehinger gründete die Eintracht Frankfurt Fußball AG. Er bekleidet weitere Funktionen, etwa in den Aufsichtsräten der Messe Frankfurt, der Signal Iduna Versicherung, sowie ist Mitglied im Verwaltungsrat des Hessischen Rundfunks. Er engagiert sich im Beirat der Mainova GmbH, im Regionalvorstand FrankfurtRheinMain, im länderübergreifenden Strategieforum, und ist Gründungsmitglied der Bürgerstiftung Neue Oper Frankfurt. Unter anderem wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, dem Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland, der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt, dem Ehrenbrief des Landes Hessen sowie mit dem Hessischen Verdienstorden ausgezeichnet.

Gabriele Eick

Gabriele Eick, seit 2000 Inhaberin der Unternehmensberatung Executive Communications – Beratung für Synchronisierte Kommunikation und Marketing, Frankfurt am Main. Eick startete ihre Karriere bei IBM Deutschland. Danach war sie in verschiedenen internationalen Unternehmen tätig. U.a. als Marketing Director Europe bei A.C. Nielsen Marketingforschung, Vorsitzende der Geschäftsleitung der Wirtschaftsförderung der Stadt Frankfurt und Deutschlands Chefin von Burson-Marsteller/ Public Relations/ Public Affairs. Vor ihrer Selbständigkeit leitete Eick als Bereichs-Vorstand die weltweite Unternehmenskommunikation und das Marketing der Dresdner Bank Gruppe. Eick sitzt in vielfältigen Gremien und Aufsichtsräten: u.a. Gothaer Finanzholding AG und Versicherungsbank; Aufsichtsratsvorsitzende der ARAMARK GmbH, Verwaltungsrat „Die Mobiliar“, Bern sowie im Stiftungsrat der Goethe Universität Frankfurt und der Landes-Stiftung Miteinander in Hessen. Sie ist Ehrenpräsidentin des Marketing Club Frankfurt und Kuratoriumsvorsitzende sowie Vorsitzende des Beirats von CLUK, dem Kreativnetzwerk des Landes Hessen.

Joachim Gres

Joachim Gres war seit 1974 Partner der Rechtsanwaltssozietät CMS Hasche Sigle bzw. deren Vorgängerkanzlei und dort viele Jahre in den Leitungsgremien der Kanzlei. 2012 wechselte er in den Status des Of Counsel und ist 2017 altersbedingt ausgeschieden. Er ist Verfasser und Mitautor deutscher und englischsprachiger Kommentare bzw. Übersetzungen wichtiger Wirtschaftsgesetze. Joachim Gres war bis 2017 außerdem Notar. Seine Beurkundungstätigkeit – auch in englischer Sprache – war fokussiert auf gesellschaftsrechtliche und immobilienrechtliche Transaktionen. Von 1990 bis 1998 war er Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Er war dort u.a. Mitglied des Rechtsausschusses. Zudem war er Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in zwei Untersuchungsausschüssen und von 1996 bis 1998 Justiziar der CDU-Bundestagsfraktion.

Jens Jakob Happ

Jens Jakob Happ, Architekt und Stadtplaner, geboren in Frankfurt am Main, studierte an den Technischen Universitäten in Berlin und Darmstadt Architektur sowie Trompe-l’oeil-Malerei in Brüssel. In den Jahren von 1984 bis 1990 verlegte er seinen Lebensmittelpunkt nach New York und arbeitete dort in den Büros von Robert A.M. Stern und Richard Meier. Zurück in Deutschland, war er von 1990 bis 2005 zunächst Mitarbeiter und dann Partner von AS&P, Albert Speer und Partner in Frankfurt. In seiner Heimatstadt gründete er im Jahr 2006 sein eigenes Architektur- und Stadtplanungsbüro happarchitecture. Jens Jakob Happ ist Mitglied im BDA, im Deutschen Werkbund. Im Jahr 2007 wurde er vom BDA in den Städtebaubeirat der Stadt Frankfurt entsandt, dem er mit Unterbrechungen bis heute angehört. Im Jahr 2018 wurde er in den Vorstand der Stiftung Urban Future Forum und im Jahr 2019 in den wissenschaftlichen Beirat des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst berufen.

Steven Jedlicki

Steven Jedlicki, Jahrgang 1951 und geboren in New York, ist als Berater der Catalyst Capital in Frankfurt tätig, wo er sieben Jahre Leiter der Deutschland-Niederlassung war. Zwischen 1984 und 2003 betrieb er eine Agentur für Sportkommunikation, Birkholz + Jedlicki in Frankfurt. Jedlicki brachte bekannte Unternehmen wie Opel, Deutsche Bank, Lufthansa, Mercedes-Benz, Siemens und American Express mit Fußball-Klubs wie Bayern München, AC Mailand und PSG Paris St Germain und mit Verbänden wie der International Tennis Federation oder dem Deutschen Handball-Bund zusammen, um gemeinsame Sponsoringaktivitäten zu entwickeln und durchzuziehen. Nach der Gründung der Eintracht Frankfurt Fußball AG war Steven Jedlicki in den Jahren 2000 bis 2001 deren erster Vorstandsvorsitzender.

Prof. Helmut Kleine-Kraneburg

Helmut Kleine-Kraneburg, geboren 1961 in Rheda-Wiedenbrück, absolvierte nach dem Abitur 1980 eine Zimmermannslehre. Von 1983 bis 1989 studierte er Architektur an der TU Hannover. Nach seinem Diplom arbeitete er als Architekt im Frankfurter Büro von Oswald Matthias Ungers. Zusammen mit Martin Gruber gründete er ein eigenes Architekturbüro in Frankfurt am Main nach dem Gewinn des europaweit offenen Architekturwettbewerbs für den Neubau des Bundespräsidialamtes in Berlin. Zu den bedeutendsten Projekten des Büros Gruber + Kleine-Kraneburg Architekten gehören darüber hinaus das Hochhaus der IG Metall und die beiden Hochhäuser TaunusTurm in Frankfurt am Main sowie der neue Leica-Campus in Wetzlar. Nach einer Gastprofessur im Jahr 2000 an der Uni Kassel war er als Vertretungsprofessor an der TU Kaiserslautern tätig, wo er 2004 zum Professor für Baukonstruktion und Entwerfen berufen wurde. 2018 wurde er in den Hochschulrat der TU gewählt. Seit 2006 ist er Mitglied im Werkbund Hessen und seit 2008 Vorstandsmitglied der Stiftung Urban Future Forum.

Gottfried Milde

Gottfried Milde ist seit Januar 2013 Sprecher der Geschäftsleitung der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen mit Sitz in Offenbach am Main. Der gelernte Bankkaufmann war von 1987 bis 1995 bei der Deutschen Genossenschaftsbank in Frankfurt am Main tätig. Anschließend war er von 1996 bis 2004 Abteilungsdirektor bei der DZ CAPITAL Management GmbH in Frankfurt am Main sowie von 2005 bis 2012 Senior Manager bei der ICAP Deutschland. Gottfried Milde ist seit 2014 Kreisvorsitzender der CDU Darmstadt-Dieburg. Zuvor war er von 2001 bis 2018 sowie von 1991 bis 1993 Stadtverordneter in Griesheim. Zwischen 1993 und 2007 war er Mitglied des Kreistages Darmstadt-Dieburg, Vorsitzender der CDU Griesheim sowie Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion Griesheim. Von 1997 bis 2012 war er Mitglied des Hessischen Landtages. Ferner war er von 2004 bis 2012 stellvertretender Fraktionsvorsitzender sowie von 2003 bis 2012 finanzpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. Gottfried Milde ist Finanzvorstand der Stiftung Urban Future Forum sowie Vorstandsmitglied der Deutschen Nierenstiftung.