Vorstand

Prof. Helmut Kleine-Kraneburg – Sprecher

Helmut Kleine-Kraneburg, geboren 1961 in Rheda-Wiedenbrück, absolvierte nach dem Abitur 1980 eine Zimmermannslehre. Von 1983 bis 1989 studierte er Architektur an der TU Hannover. Nach seinem Diplom arbeitete er als Architekt im Frankfurter Büro von Oswald Matthias Ungers. Zusammen mit Martin Gruber gründete er ein eigenes Architekturbüro in Frankfurt am Main nach dem Gewinn des europaweit offenen Architekturwettbewerbs für den Neubau des Bundespräsidialamtes in Berlin. Zu den bedeutendsten Projekten des Büros Gruber + Kleine-Kraneburg Architekten gehören darüber hinaus das Hochhaus der IG Metall und die beiden Hochhäuser TaunusTurm in Frankfurt am Main sowie der neue Leica-Campus in Wetzlar. Nach einer Gastprofessur im Jahr 2000 an der Uni Kassel war er als Vertretungsprofessor an der TU Kaiserslautern tätig, wo er 2004 zum Professor für Baukonstruktion und Entwerfen berufen wurde. 2018 wurde er in den Hochschulrat der TU gewählt. Seit 2006 ist er Mitglied im Werkbund Hessen. Im Jahr 2008 wurde er Vorstandsmitglied der Stiftung urban future forum und ist seit 2022 ihr Sprecher.

Jens Jakob Happ – Stellvetretender Vorstandssprecher

Jens Jakob Happ, Architekt und Stadtplaner, geboren in Frankfurt am Main, studierte an den Technischen Universitäten in Berlin und Darmstadt Architektur sowie Trompe-l’oeil-Malerei in Brüssel. In den Jahren von 1984 bis 1990 verlegte er seinen Lebensmittelpunkt nach New York und arbeitete dort in den Büros von Robert A.M. Stern und Richard Meier. Zurück in Deutschland, war er von 1990 bis 2005 zunächst Mitarbeiter und dann Partner von AS&P, Albert Speer und Partner in Frankfurt. In seiner Heimatstadt gründete er im Jahr 2006 sein eigenes Architektur- und Stadtplanungsbüro happarchitecture. Jens Jakob Happ ist Mitglied im BDA, im Deutschen Werkbund. Im Jahr 2007 wurde er vom BDA in den Städtebaubeirat der Stadt Frankfurt entsandt, dem er mit Unterbrechungen bis heute angehört. Im Jahr 2018 wurde er in den Vorstand der Stiftung Urban Future Forum und im Jahr 2019 in den wissenschaftlichen Beirat des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst berufen. Seit 2022 ist er stellvertretender Vorstandssprecher der Stiftung urban future forum.

Prof. Dr. Wolfgang Böhm

Wolfgang Böhm, geboren 1949 in Konstanz, ist Gründungsmitglied der Stiftung Urban Future Forum und von 2014 bis 2022 ihr Vorstandssprecher. Von 1968 bis 1975 studierte er Architektur an der Technischen Universität Stuttgart und arbeitete in den folgenden Jahren bei Prof. Frei Otto und Prof. Rolf Gutbrod in Berlin sowie bei Oscar Niemeyer in Rio de Janeiro. Zwischen 1982 und 1985 absolvierte er ein Städtebau Masterstudium an der Graduate School of Design der Harvard University. Von 1985 bis 1992 lehrte er an der ETH und promovierte zeitgleich in der Geschichte und Theorie der Architektur. 1985 gründete er ein eigenes Architekturbüro, das seit 1992 in Frankfurt am Main angesiedelt ist. Im gleichen Jahr wurde er zum Professor für Gebäudelehre und Entwerfen an die TU Kaiserslautern berufen. Er verfasste in diesen Jahren zahlreiche Fachpublikationen und nahm verschiedene Gastprofessuren an Universitäten Südost- und Ostasiens wahr. Seit 2014 ist er im Ruhestand. Er ist Mitglied des Harvard Alumni Council und der Architektenkammer Hessen.

Jamal Daoud

Jamal Daoud absolvierte von 1978 bis 1979 seinen Wehrdienst und studierte von 1979 bis 1985 Betriebswirtschaftslehre an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt mit dem Abschluss Diplom-Kaufmann. Anschließend sammelte er Berufserfahrung als Bezirksleiter bei Aldi-Süd. Seinen Einstieg in die Immobilienbranche fand er 1988 als Immobilienmakler bei Blumenauer in Frankfurt. Von 1994 bis 1996 war er Bereichsleiter bei der Deutschen Bank Immobilien in Frankfurt. 1997 erfolgte die Gründung des eigenen Maklerunternehmens CON IMMOBILIA, das sich bis heute auf die Vermittlung von hochwertigen Wohn- und Mehrfamilienhäusern in Frankfurt und im Vordertaunus spezialisiert hat. Neben seiner beruflichen Tätigkeit war Jamal Daoud mehrere Jahre als Dozent für Immobilienwirtschaft an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA) in Frankfurt tätig. Seine Interessen reichen von zeitgenössischer Stadtplanung über Architektur bis hin zu Politik, Wirtschaft und Kultur. Er ist viel gereist und verfügt über umfangreiche internationale Erfahrungen, die er sich in zahlreichen Ländern der Welt angeeignet hat.

Gabriele Eick

Gabriele Eick, seit 2000 Inhaberin der Unternehmensberatung Executive Communications – Beratung für Synchronisierte Kommunikation und Marketing, Frankfurt am Main. Eick startete ihre Karriere bei IBM Deutschland. Danach war sie in verschiedenen internationalen Unternehmen tätig. U.a. als Marketing Director Europe bei A.C. Nielsen Marketingforschung, Vorsitzende der Geschäftsleitung der Wirtschaftsförderung der Stadt Frankfurt und Deutschlands Chefin von Burson-Marsteller/ Public Relations/ Public Affairs. Vor ihrer Selbständigkeit leitete Eick als Bereichs-Vorstand die weltweite Unternehmenskommunikation und das Marketing der Dresdner Bank Gruppe. Eick sitzt in vielfältigen Gremien und Aufsichtsräten: u.a. Gothaer Finanzholding AG und Versicherungsbank; Aufsichtsratsvorsitzende der ARAMARK GmbH, Verwaltungsrat „Die Mobiliar“, Bern sowie im Stiftungsrat der Goethe Universität Frankfurt und der Landes-Stiftung Miteinander in Hessen. Sie ist Ehrenpräsidentin des Marketing Club Frankfurt und Kuratoriumsvorsitzende sowie Vorsitzende des Beirats von CLUK, dem Kreativnetzwerk des Landes Hessen.

Petra Gerster

Von 1998 bis Mai 2021 präsentierte Petra Gerster die heute-Nachrichten im ZDF. Zuvor war ihr Name viele Jahre untrennbar mit dem engagierten Frauenjournal ML-Mona Lisa verbunden, das die verschiedensten Themen aus der Perspektive von Frauen beleuchtet. Petra Gerster erhielt den „Hanns-Joachim-Friedrichspreis“ für Fernsehjournalismus, den „Bambi“, die „Goldene Kamera“, den „Leser-Gong“ für die beste Nachrichtenmoderation sowie den „Medienpreis Davos“ für journalistische Glaubwürdigkeit. Für ihr Lebenswerk bekam Petra Gerster vom Journalistinnenbund 2020 die „Hedwig-Dohm-Urkunde“ verliehen. 2007 erschien ihr Buch „Reifeprüfung – die Frau von fünfzig Jahren“. Zusammen mit ihrem Mann, dem Publizisten Christian Nürnberger, veröffentlichte sie fünf Bücher, davon drei zum Thema Erziehung und Bildung. 2016 erschien der Bestseller zu Martin Luther und der Reformation. 2017 erschien das Medienbuch „Die Meinungsmaschine: Wie Informationen gemacht werden – und wem wir noch glauben können“.

Joachim Gres

Joachim Gres war seit 1974 Partner der Rechtsanwaltssozietät CMS Hasche Sigle bzw. deren Vorgängerkanzlei und dort viele Jahre in den Leitungsgremien der Kanzlei. 2012 wechselte er in den Status des Of Counsel und ist 2017 altersbedingt ausgeschieden. Er ist Verfasser und Mitautor deutscher und englischsprachiger Kommentare bzw. Übersetzungen wichtiger Wirtschaftsgesetze. Joachim Gres war bis 2017 außerdem Notar. Seine Beurkundungstätigkeit – auch in englischer Sprache – war fokussiert auf gesellschaftsrechtliche und immobilienrechtliche Transaktionen. Von 1990 bis 1998 war er Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Er war dort u.a. Mitglied des Rechtsausschusses. Zudem war er Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in zwei Untersuchungsausschüssen und von 1996 bis 1998 Justiziar der CDU-Bundestagsfraktion.

Steven Jedlicki

Steven Jedlicki, Jahrgang 1951 und geboren in New York, ist als Berater der Catalyst Capital in Frankfurt tätig, wo er sieben Jahre Leiter der Deutschland-Niederlassung war. Zwischen 1984 und 2003 betrieb er eine Agentur für Sportkommunikation, Birkholz + Jedlicki in Frankfurt. Jedlicki brachte bekannte Unternehmen wie Opel, Deutsche Bank, Lufthansa, Mercedes-Benz, Siemens und American Express mit Fußball-Klubs wie Bayern München, AC Mailand und PSG Paris St Germain und mit Verbänden wie der International Tennis Federation oder dem Deutschen Handball-Bund zusammen, um gemeinsame Sponsoringaktivitäten zu entwickeln und durchzuziehen. Nach der Gründung der Eintracht Frankfurt Fußball AG war Steven Jedlicki in den Jahren 2000 bis 2001 deren erster Vorstandsvorsitzender.