Frühstück auf dem Mainschiff mit Herrn Dr. Markus Fein, Intendant und Geschäftsführer der Alten Oper Frankfurt

Liebe Leserinnen und Leser,

am 25. März 2026 war Herr Dr. Markus Fein, Intendant und Geschäftsführer der Alten Oper Frankfurt, Gast bei unserer Mainschifffahrt zum Thema: „Urban Future: Wie sollte die Alte Oper auf die Zukunft der Stadt reagieren“. Herr Fein bot den Anwesenden einen spannenden Einblick in die vielfältigen Projekte des Frankfurter Konzerthauses.

Die Alte Oper als Kulturinstitution müsse sich den diversifizierten Ansprüchen der Frankfurter Stadtgesellschaft durch innovative Konzepte anpassen. Die Modernisierung und Flexibilisierung von Arbeits- und Freizeitmodellen eröffnet Möglichkeiten, von denen das Konzerthaus profitiert. Mit ganz neuen Formaten gelingt es Herrn Dr. Fein mit  klassischen Konzertregeln zu brechen und überraschende Impulse in die Stadtgesellschaft zu senden. Dazu gehören das „FRATOPIA“-Festival oder „eine Straße geht ins Konzert“. Das „FRATOPIA Festival“ ist ein Vorzeigeprojekt der Alten Oper Frankfurt, das alle Bürgerinnen und Bürger kostenfrei zu Konzerten jedes musikalischen Genres zum Verweilen einlädt. Mit dem Community-Projekt „eine Straße geht ins Konzert“ bringt die Alte Oper interessierte Personen aus einer Nachbarschaft zusammen und unterstützt bei der Entwicklung von Aktivitäten, Aktionen, die direkt in einem Frankfurter Viertel stattfinden. Die Bürgerinnen und Bürger bringen sich mit ihren kreativen Ideen ein, bieten ihre Wohnräume an und kommen mit begabten Musikerinnen und Musikern in direkten Kontakt.

Die Ambition der Alten Oper besteht zukünftig weiter darin Angebote für alle Gesellschaftsschichten der Stadt Frankfurt zu bieten und als kulturelle Plattform zu dienen. Ein Hauptaugenmerk in der Entwicklung des kulturellen Programms liegt auf der Einbindung junger, internationaler sowie einkommensschwächerer Gruppen. Beim „Podium Zukunft“ beispielsweise treffen sich junge Orchester aus aller Welt und stellen die internationale Klassik auf der Bühne der Alten Oper vor.

Wir danken Herrn Dr. Markus Fein für seinen engagierten und erhellenden Vortrag über die Zukunft der international hoch angesehenen Alten Oper Frankfurt.

** Wir weisen darauf hin, dass die Stiftungsarbeit des urban future forum e.V. ausschließlich durch Spenden finanziert wird. Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen, um auch weiterhin interessante Veranstaltungen und Diskussionen zu ermöglichen.
Ihr finanzieller Beitrag ermöglicht es dem urban future forum e.V., wichtige Projekte zu realisieren, innovative Ideen zu fördern und weiterhin eine Plattform für den Austausch über zukunftsweisende Stadtentwicklung zu bieten. Mit Ihrem Engagement tragen Sie aktiv dazu bei, unsere Städte lebenswert, nachhaltig und zukunftsorientiert zu gestalten.
Wir möchten Sie ermutigen, Teil dieser wichtigen Initiative zu werden und gemeinsam mit uns einen Beitrag zur Gestaltung einer zukunftsfähigen urbanen Welt zu leisten. Ihre finanzielle Unterstützung macht einen entscheidenden Unterschied. **


Zu Gast: Prof. Dr. Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museum Frankfurt

Am 10. November 2025 fand unserer Politischer Diskurs mit Frau Prof. Dr. Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt, in der stilvollen Villa Metzler in Bonames stand. Im Gespräch mit Herrn Alexander Jürgs von der „Rhein-Main-Zeitung der F.A.Z.“ schilderte Frau Wenzel mehr als nachdrücklich die Auswirkungen des 7. Oktober und seine Folgen auf die Situation von Jüdinnen und Juden in der Diaspora. Ihre Schilderungen stimmte unsere teilnehmende Zuhörerschaft nachdenklich, denn der teils erschreckende Antisemitismus in Deutschland werde unserer historischen Verantwortung in keinster Weise gerecht.

Der Sprecher des Vorstands Prof. Helmut Kleine-Kraneburg begrüßt die anwesenden Gäste.
Gast beim Politischen Diskurs: Prof. Mirjam Wenzel
Interviewer Alexander Jürgs

Wir danken Frau Prof. Mirjam Wenzel für die nachdenklich stimmenden Einblicke zur gesellschaftlichen Stellung des Jüdischen Museums Frankfurt sowie Herrn Alexander Jürgs (Rhein-Main-Zeitung der F.A.Z.) für die fachkenntliche Gesprächsführung.
Zum Abschluss des gelungenen Abends war im Anschluss Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit Gästen aus Stadtgesellschaft, Kultur und Politik, eingerahmt in das stilvolle Ambiente des Historischen Hauses Metzler.
Wir danken allen Teilnehmenden für ihr Interesse und den anregenden Dialog und der Familie Metzler für die großzügige Gastfreundschaft.

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Wie wichtig ist Bildung für unsere Demokratie

Liebe Leserinnen und Leser,

am 4. November 2025 fand unser Bildungssymposium zum Thema: wie wichtig ist Bildung für unsere Demokratie in der Bergiusschule in Frankfurt statt. Die Bergiusschule ist eine Berufsfachschule, unter anderem liegt der Schwerpunkt in der gastronomischen Ausbildung junger Erwachsener. Prof. Dr. Frank Dievernich von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft hielt zu Beginn einen aufschlussreichen Vortrag über „Menschenbildung als Grundlage der Demokratie“.

Human Skills: © Prof. Dr. Frank Dievernich

Herr Dievernich zeigte auf, dass die Kernkompetenz der Bildungsanstalten in der Erziehung freiheitlich denkender Menschen liegen solle. Um die Freiheit trotz aufkommender künstlicher Intelligenz und digitaler Datenüberflutung zu erhalten, benötigen die Lernenden umso mehr menschliche Kompetenz wie Reflexions-, Kritik- oder Denkfähigkeit. Die Schule sei ein Ort, an dem die Neugier und der Entdeckergeist gefördert werden solle. Dies helfe den Menschen die komplexen Probleme der Gegenwart und Zukunft aus divergierenden Blickwinkeln verstehen und lösen zu können. Eine besondere Aufgabe der Bildungsanstalten besteht in einer vollumfänglichen Ausbildung der Medienkompetenz.

Nach dem tiefgründigen Vortrag von Prof. Dievernich leitete unser Vorstandsmitglied Petra Gerster in die anschließende Podiumsdiskussion über. Neben Frau Gerster als Moderatorin und Herrn Dievernich als Diskutant nahmen noch Susanne Albert, die Schulleiterin der Bergiusschule, Ute Kandetzki, die Geschäftsführerin der Goethe-Lehrkräfteakademie, und Prof. Holger Horz, der Direktor der Akademie für Bildungsforschung, an der Diskussion teil.

Vorstandsmitglied Petra Gerster leitet in die Podiumsdiskussion über.
v. l. n. r.: Prof. Dr. Frank Dievernich, Ute Kandetzki, Susanne Albert, Prof. Dr. Holger Horz, Petra Gerster

Die Podiumsdiskussion bildete die Professionsfacetten aller Gäste ab und bot so den zuhörenden Gästen Einblicke in die unterschiedlichen Bildungszweige. Auch wurde beispielsweise das vom Hessischen Kultusministerium eingeführte Handyverbot an Schulen diskutiert. Die Diskutierenden waren hier teils unterschiedlicher Auffassung, wie in der Schule mit den Potenzialen und Gefahren von digitalen Geräten umgegangen werden soll. Einig waren sich alle, dass die Schule die Aufgabe habe, ein Bewusstsein für die digitale Welt zu schaffen und wie man sich sicher in ihr bewegt. Medienkompetenz sei eines der wichtigsten Erziehungsziele in der Schule. Doch seien nicht nur die Lehrkräfte in der Pflicht die jungen Menschen zu erziehen, sondern auch der Austausch mit den Eltern fördere die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen enorm.

Wir danken der Bergiusschule für die Bereitstellung Ihrer Räumlichkeiten und den Podiumsgästen für die anregende Diskussion zu diesem für die Demokratie richtungsweisenden Thema.

Die Veranstaltung wurde von unseren Partnern, allen voran der Handwerkskammer Rhein-Main, unterstützt, wofür wir uns herzlich bedanken.

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