Die graue Wohnungsnot – Altern in der Stadt

16. Februar 2011 Literaturhaus Frankfurt

Beginn: 17:00 Uhr

Wie beeinflusst der Alterungsprozess der Gesellschaft die Stadtentwicklung in Frankfurt?

Das Jahr 2020 wird zu einer zweiten Wende für Deutschland – einer Bevölkerungswende. Laut der 2004 erschienen Studie „Deutschland 2020“ des Berliner Instituts für Bevölkerung und Entwicklung wird die Anzahl der 60-Jährigen von 20,4 auf 28,6 Prozent steigen, während die unter 20-Jährigen von 21,7 auf 17,4 % sinkt.

Demografiewandel und Bevölkerungsschwund bei gleichzeitigem Wachstum der Rhein-Main-Region sowie Zuwanderung und Dynamisierung der Wirtschaft erfordern von Kommunen und Entscheidern aus Politik, Bau- und Immobilienbranche ein sorgfältiges und langfristiges Planen im Hinblick auf eine (senioren)gerechte Stadtentwicklung.

Eine mehrheitlich ältere Bevölkerung beeinflusst diese Veränderungen entscheidend mit. Wie sehen also die Bedürfnisse einer älter werdenden Stadtbevölkerung aus?

Für Frankfurt ergibt sich folgendes Szenario laut der Studie des Pestel-Instituts: Bis zum Jahr 2025 ist mit einer Zunahme an Seniorenhaushalten (70 Jahre und älter) um knapp 20 % (ca. 68.000) zu rechnen. Geht man davon aus, dass nur für ein Fünftel dieser Seniorenhaushalte eine barrierefreie Wohnung verfügbar sein soll, so entspricht dies ca. 13.600 barrierefreien Wohnungen für Frankfurt.

In welche Richtung entwickelt sich der Wohnungsmarkt zum Thema altersgerechtes Wohnen? Wie reagieren Städtebau und -planung auf diese neuen Wohnbedürfnisse? Wie sieht der status quo für Frankfurt aus?

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