Frühstück auf dem Mainschiff: ZEITGESPRÄCH mit Herrn Armand Zorn und Herrn Dr. Reinhard Müller - „Quo vadis, Deutschland?“

Liebe Leserinnen und Leser,
am 30.06.2026 begrüßten wir den Bundestagsabgeordneten Armand Zorn (SPD) und Dr. Reinhard Müller (FAZ) zu unserer Mainschifffahrt unter dem Titel „Quo vadis Deutschland?“. Im Mittelpunkt standen die Zukunft Deutschlands sowie Entwicklungen in Politik, Medien und Gesellschaft.

Begrüßung durch den Sprecher des Vorstands Prof. Helmut Kleine-Kraneburg.

Mit dem Satz „Vertrauen wächst, wenn Ergebnisse kommen“ eröffnete Armand Zorn die Diskussion. Ein zentrales Thema war die Reformfähigkeit Deutschlands. Zorn betonte, dass das Land großes Potenzial habe, sich jedoch häufig durch Bürokratie und langsame Entscheidungsprozesse selbst ausbremse. Um zukunftsfähig zu bleiben, brauche es effizientere Verwaltungsstrukturen, weniger Bürokratie und mehr Raum für Innovation.

Auch die Bedeutung einer leistungsfähigen Infrastruktur wurde hervorgehoben. Sie sei nicht nur Grundlage wirtschaftlicher Stärke, sondern auch entscheidend für das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den Staat. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Reformen Zeit benötigen.

Beim Thema Sozialstaat ging es darum, soziale Sicherungssysteme an gesellschaftliche Veränderungen anzupassen. Nach Zorn müssen diese moderner, digitaler und zielgerichteter ausgestaltet werden.

Breiten Raum nahm außerdem die Diskussion über Populismus und den gesellschaftlichen Umgang mit radikalen Parteien ein. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass Verunsicherung und Zukunftsängste einfache Antworten besonders attraktiv machen. Umso wichtiger sei eine verantwortungsvolle politische Sprache, die differenziert statt pauschalisiert.

Dr. Reinhard Müller betonte zudem die Rolle der Medien. Journalismus müsse seinen Werten treu bleiben und zugleich auf modernen Plattformen präsent sein, um insbesondere jüngere Menschen zu erreichen.

Zum Abschluss stand der gesellschaftliche Zusammenhalt im Mittelpunkt. Neben einer funktionierenden staatlichen Infrastruktur brauche es auch eine starke soziale Infrastruktur – etwa durch Kultur, Vereine und Orte der Begegnung. Sie fördern den Austausch und stärken das demokratische Miteinander.

Herr Dr. Reinhard Müller (links im Bild) und Herr Armand Zorn (rechts im Bild) im Austausch mit interessierten Gästen.

Wir bedanken uns herzlich bei Dr. Reinhard Müller und Armand Zorn für den offenen und facettenreichen Austausch.

 

** Wir weisen darauf hin, dass die Stiftungsarbeit des urban future forum e.V. ausschließlich durch Spenden finanziert wird. Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen, um interessante Veranstaltungen und Diskussionen zu ermögliche, innovative Ideen zu fördern und weiterhin eine Plattform für den Austausch über zukunftsweisende Stadtentwicklung zu bieten. Mit Ihrem Engagement tragen Sie aktiv dazu bei, unsere Stadt lebenswert, nachhaltig und zukunftsorientiert zu gestalten.
Werden Sie Teil dieser wichtigen Initiative, um gemeinsam mit uns einen Beitrag zur Gestaltung einer zukunftsfähigen urbanen Welt zu leisten. **

 


Frühstück auf dem Mainschiff mit Herrn Prof. Dr. h.c. mult. Roland Koch, ehemaliger Ministerpräsident des Landes Hessen, Vorsitzender Ludwig Ehrhard Stiftung

Liebe Leserinnen und Leser,

Am 20. Mai 2026 war Herr Prof. Dr. h.c. mult. Roland Koch, ehemaliger Ministerpräsident des Landes Hessen, Gast unserer Mainschifffahrt zum Thema „Wie viel staatlicher Eingriff gefährdet unsere soziale Marktwirtschaft?“.

In seinem Vortrag betonte er, dass die Aufgabe des Staates insbesondere in gesellschaftspolitischen Krisenlagen darin bestehe, durch zielgerichtete soziale Ausgleichsmaßnahmen Stabilität zu schaffen. Eingriffe in die marktwirtschaftliche Preisbildung seien hingegen nicht der richtige Weg. Nur wenn Preise frei gebildet werden könnten, sei ein fairer Wettbewerb um das beste Angebot möglich und die Innovationskraft der Wirtschaft gesichert.

Für den Erhalt von Wohlstand seien nach seiner Auffassung vor allem unternehmerische Führungsstärke sowie ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern von entscheidender Bedeutung. Beides bilde die Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Zum Abschluss seines Vortrags plädierte Prof. Dr. Koch für eine möglichst freie Wirtschaftsordnung im Rahmen der Demokratie.  Diese stehe zwar zunehmend in Konkurrenz zu autokratischen Systemen, verfüge jedoch über besondere Stärken. Den pluralistischen Beitrag aller Bürgerinnen und Bürger hielt er für einen wesentlichen Grund dafür, dass demokratische Gesellschaften langfristig widerstandsfähiger und anpassungsfähiger seien.

In der anschließenden, sehr angeregten und außergewöhnlich langen Diskussion wurden zahlreiche Thesen des Vortrags vertieft erörtert und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

Wir danken Herrn Prof. Dr. Koch für seine klaren Bekenntnisse zur Sozialen Marktwirtschaft sowie für seine tiefgehende Analyse der aktuellen Herausforderungen in der Kommunal- und Bundespolitik, die er stets in den europäischen Kontext einordnete. Seine Ausführungen lieferten wertvolle Impulse und regten zu einem intensiven Austausch an.

** Wir weisen darauf hin, dass die Stiftungsarbeit des urban future forum e.V. ausschließlich durch Spenden finanziert wird. Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen, um interessante Veranstaltungen und Diskussionen zu ermögliche, innovative Ideen zu fördern und weiterhin eine Plattform für den Austausch über zukunftsweisende Stadtentwicklung zu bieten. Mit Ihrem Engagement tragen Sie aktiv dazu bei, unsere Stadt lebenswert, nachhaltig und zukunftsorientiert zu gestalten.
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Design for People – Städte als urbane Landschaft - Im Rahmen der WDC2026

Liebe Leserinnen und Leser,

am 21. Mai fand im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 das Symposium: „Design for People – Städte als urbane Landschaft“ der Stiftung urban future forum e.V. in Kooperation mit der Deutsch-Italienischen Vereinigung e.V. statt.

Unser stellvertretender Sprecher des Vorstands Jens Jakob Happ sowie Frau Dr. Caroline Lüderssen von der Deutsch-Italienischen Vereinigung begrüßten alle Gäste und insbesondere Herrn Prof. Andreas Kipar als Vortragenden. In seinem Vortrag widmete sich Prof. Kipar der Entwicklung des „grünen“ Städteaufbaus der beiden Partnerstädte Frankfurt am Main und Mailand. Als Landwirtschaftsarchitekt und Stadtplaner begleitete und verfolgte er intensiv die nachhaltige Konzeptentwicklung einer europäischen Großstadt.

Prof. Andreas Kipar bei seinem Vortrag zu Städten als urbane Landschaften.

Einst diente der Frankfurter Grüngürtel in den 1990er-Jahren als Vorbild für den Aufbau eines multifunktionalen Ökosystems in Mailand. So entwickelte Mailand ein Grünes Strahlen Modell, welches Grünräume von allen Außenbezirken in die Innenstadt hinein verbindet und dem Frankfurter Grüngürtel ähnelt.

In der anschließenden Diskussion mit Frau Carolina Romahn vom World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026, Herrn Hans-Georg Dannert, Leiter des Klimareferat Frankfurt, Herrn Kipar und Herrn Happ stand eine engagierte Bürgerbeteiligung bei der Gestaltung des Städteraums im Zentrum. Alle Bürgerinnen und Bürger könnten und sollten mit Aufmerksamkeit und „kleinen Beiträge“ sich an einer grünen Urbanität von morgen beteiligen.

v.l.n.r.: Prof. Andreas Kipar (Landschaftsarchitekt), Carolina Romahn (World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026), Jens-Jakob Happ (Stiftung urban future forum), Hans-Georg Dannert (Klimareferat Frankfurt am Main)

Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet, so dass Interessierte die Möglichkeit haben, sich den Videomitschnitt online unter : https://www.youtube.com/watch?v=U1DuKwG2JWo oder hier anzusehen :

https://youtu.be/U1DuKwG2JWo?si=kMJDT2uyvwzQFWG1

Die Stiftung urban future forum e.V. bedankt sich ausdrücklich für die Kooperation mit der Deutsch-Italienischen Vereinigung e.V. und der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. Ein weiterer besonderer Dank gilt dem Deutschen Architekturmuseum für die großzügige Bereitstellung der Räumlichkeiten.

** Wir weisen darauf hin, dass die Stiftungsarbeit des urban future forum e.V. ausschließlich durch Spenden finanziert wird. Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen, um auch weiterhin interessante Veranstaltungen und Diskussionen zu ermöglichen. Ihr finanzieller Beitrag ermöglicht es dem urban future forum e.V., wichtige Projekte zu realisieren, innovative Ideen zu fördern und weiterhin eine Plattform für den Austausch über zukunftsweisende Stadtentwicklung zu bieten. Mit Ihrem Engagement tragen Sie aktiv dazu bei, unsere Städte lebenswert, nachhaltig und zukunftsorientiert zu gestalten. Wir möchten Sie ermutigen, Teil dieser wichtigen Initiative zu werden und gemeinsam mit uns einen Beitrag zur Gestaltung einer zukunftsfähigen urbanen Welt zu leisten. Ihre finanzielle Unterstützung macht einen entscheidenden Unterschied. **


Frühstück auf dem Mainschiff mit Herrn Dr. Markus Fein, Intendant und Geschäftsführer der Alten Oper Frankfurt

Liebe Leserinnen und Leser,

am 25. März 2026 war Herr Dr. Markus Fein, Intendant und Geschäftsführer der Alten Oper Frankfurt, Gast bei unserer Mainschifffahrt zum Thema: „Urban Future: Wie sollte die Alte Oper auf die Zukunft der Stadt reagieren“. Herr Fein bot den Anwesenden einen spannenden Einblick in die vielfältigen Projekte des Frankfurter Konzerthauses.

Die Alte Oper als Kulturinstitution müsse sich den diversifizierten Ansprüchen der Frankfurter Stadtgesellschaft durch innovative Konzepte anpassen. Die Modernisierung und Flexibilisierung von Arbeits- und Freizeitmodellen eröffnet Möglichkeiten, von denen das Konzerthaus profitiert. Mit ganz neuen Formaten gelingt es Herrn Dr. Fein mit  klassischen Konzertregeln zu brechen und überraschende Impulse in die Stadtgesellschaft zu senden. Dazu gehören das „FRATOPIA“-Festival oder „eine Straße geht ins Konzert“. Das „FRATOPIA Festival“ ist ein Vorzeigeprojekt der Alten Oper Frankfurt, das alle Bürgerinnen und Bürger kostenfrei zu Konzerten jedes musikalischen Genres zum Verweilen einlädt. Mit dem Community-Projekt „eine Straße geht ins Konzert“ bringt die Alte Oper interessierte Personen aus einer Nachbarschaft zusammen und unterstützt bei der Entwicklung von Aktivitäten, Aktionen, die direkt in einem Frankfurter Viertel stattfinden. Die Bürgerinnen und Bürger bringen sich mit ihren kreativen Ideen ein, bieten ihre Wohnräume an und kommen mit begabten Musikerinnen und Musikern in direkten Kontakt.

Die Ambition der Alten Oper besteht zukünftig weiter darin Angebote für alle Gesellschaftsschichten der Stadt Frankfurt zu bieten und als kulturelle Plattform zu dienen. Ein Hauptaugenmerk in der Entwicklung des kulturellen Programms liegt auf der Einbindung junger, internationaler sowie einkommensschwächerer Gruppen. Beim „Podium Zukunft“ beispielsweise treffen sich junge Orchester aus aller Welt und stellen die internationale Klassik auf der Bühne der Alten Oper vor.

Wir danken Herrn Dr. Markus Fein für seinen engagierten und erhellenden Vortrag über die Zukunft der international hoch angesehenen Alten Oper Frankfurt.

** Wir weisen darauf hin, dass die Stiftungsarbeit des urban future forum e.V. ausschließlich durch Spenden finanziert wird. Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen, um auch weiterhin interessante Veranstaltungen und Diskussionen zu ermöglichen.
Ihr finanzieller Beitrag ermöglicht es dem urban future forum e.V., wichtige Projekte zu realisieren, innovative Ideen zu fördern und weiterhin eine Plattform für den Austausch über zukunftsweisende Stadtentwicklung zu bieten. Mit Ihrem Engagement tragen Sie aktiv dazu bei, unsere Städte lebenswert, nachhaltig und zukunftsorientiert zu gestalten.
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Zu Gast: Prof. Dr. Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museum Frankfurt

Am 10. November 2025 fand unserer Politischer Diskurs mit Frau Prof. Dr. Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt, in der stilvollen Villa Metzler in Bonames stand. Im Gespräch mit Herrn Alexander Jürgs von der „Rhein-Main-Zeitung der F.A.Z.“ schilderte Frau Wenzel mehr als nachdrücklich die Auswirkungen des 7. Oktober und seine Folgen auf die Situation von Jüdinnen und Juden in der Diaspora. Ihre Schilderungen stimmte unsere teilnehmende Zuhörerschaft nachdenklich, denn der teils erschreckende Antisemitismus in Deutschland werde unserer historischen Verantwortung in keinster Weise gerecht.

Der Sprecher des Vorstands Prof. Helmut Kleine-Kraneburg begrüßt die anwesenden Gäste.
Gast beim Politischen Diskurs: Prof. Mirjam Wenzel
Interviewer Alexander Jürgs

Wir danken Frau Prof. Mirjam Wenzel für die nachdenklich stimmenden Einblicke zur gesellschaftlichen Stellung des Jüdischen Museums Frankfurt sowie Herrn Alexander Jürgs (Rhein-Main-Zeitung der F.A.Z.) für die fachkenntliche Gesprächsführung.
Zum Abschluss des gelungenen Abends war im Anschluss Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit Gästen aus Stadtgesellschaft, Kultur und Politik, eingerahmt in das stilvolle Ambiente des Historischen Hauses Metzler.
Wir danken allen Teilnehmenden für ihr Interesse und den anregenden Dialog und der Familie Metzler für die großzügige Gastfreundschaft.

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Wie wichtig ist Bildung für unsere Demokratie

Liebe Leserinnen und Leser,

am 4. November 2025 fand unser Bildungssymposium zum Thema: wie wichtig ist Bildung für unsere Demokratie in der Bergiusschule in Frankfurt statt. Die Bergiusschule ist eine Berufsfachschule, unter anderem liegt der Schwerpunkt in der gastronomischen Ausbildung junger Erwachsener. Prof. Dr. Frank Dievernich von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft hielt zu Beginn einen aufschlussreichen Vortrag über „Menschenbildung als Grundlage der Demokratie“.

Human Skills: © Prof. Dr. Frank Dievernich

Herr Dievernich zeigte auf, dass die Kernkompetenz der Bildungsanstalten in der Erziehung freiheitlich denkender Menschen liegen solle. Um die Freiheit trotz aufkommender künstlicher Intelligenz und digitaler Datenüberflutung zu erhalten, benötigen die Lernenden umso mehr menschliche Kompetenz wie Reflexions-, Kritik- oder Denkfähigkeit. Die Schule sei ein Ort, an dem die Neugier und der Entdeckergeist gefördert werden solle. Dies helfe den Menschen die komplexen Probleme der Gegenwart und Zukunft aus divergierenden Blickwinkeln verstehen und lösen zu können. Eine besondere Aufgabe der Bildungsanstalten besteht in einer vollumfänglichen Ausbildung der Medienkompetenz.

Nach dem tiefgründigen Vortrag von Prof. Dievernich leitete unser Vorstandsmitglied Petra Gerster in die anschließende Podiumsdiskussion über. Neben Frau Gerster als Moderatorin und Herrn Dievernich als Diskutant nahmen noch Susanne Albert, die Schulleiterin der Bergiusschule, Ute Kandetzki, die Geschäftsführerin der Goethe-Lehrkräfteakademie, und Prof. Holger Horz, der Direktor der Akademie für Bildungsforschung, an der Diskussion teil.

Vorstandsmitglied Petra Gerster leitet in die Podiumsdiskussion über.
v. l. n. r.: Prof. Dr. Frank Dievernich, Ute Kandetzki, Susanne Albert, Prof. Dr. Holger Horz, Petra Gerster

Die Podiumsdiskussion bildete die Professionsfacetten aller Gäste ab und bot so den zuhörenden Gästen Einblicke in die unterschiedlichen Bildungszweige. Auch wurde beispielsweise das vom Hessischen Kultusministerium eingeführte Handyverbot an Schulen diskutiert. Die Diskutierenden waren hier teils unterschiedlicher Auffassung, wie in der Schule mit den Potenzialen und Gefahren von digitalen Geräten umgegangen werden soll. Einig waren sich alle, dass die Schule die Aufgabe habe, ein Bewusstsein für die digitale Welt zu schaffen und wie man sich sicher in ihr bewegt. Medienkompetenz sei eines der wichtigsten Erziehungsziele in der Schule. Doch seien nicht nur die Lehrkräfte in der Pflicht die jungen Menschen zu erziehen, sondern auch der Austausch mit den Eltern fördere die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen enorm.

Wir danken der Bergiusschule für die Bereitstellung Ihrer Räumlichkeiten und den Podiumsgästen für die anregende Diskussion zu diesem für die Demokratie richtungsweisenden Thema.

Die Veranstaltung wurde von unseren Partnern, allen voran der Handwerkskammer Rhein-Main, unterstützt, wofür wir uns herzlich bedanken.

** Wir weisen darauf hin, dass die Stiftungsarbeit des urban future forum e.V. ausschließlich durch Spenden finanziert wird. Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen, um auch weiterhin interessante Veranstaltungen und Diskussionen zu ermöglichen.
Ihr finanzieller Beitrag ermöglicht es dem urban future forum e.V., wichtige Projekte zu realisieren, innovative Ideen zu fördern und weiterhin eine Plattform für den Austausch über zukunftsweisende Stadtentwicklung zu bieten. Mit Ihrem Engagement tragen Sie aktiv dazu bei, unsere Städte lebenswert, nachhaltig und zukunftsorientiert zu gestalten.
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Die Bedeutung des Klimawandels für das Leben in der Stadt – Vortrag des TV-Wissenschaftsjournalisten Karsten Schwanke

Liebe Leserinnen und Leser,

am 26. August 2025 war der TV-Meteorologe Karsten Schwanke Gast im HELABA-Campus in Offenbach. Herr Schwanke hielt einen bedeutungsvollen Vortrag zu den klimatischen Entwicklungen in urbanen Regionen. Der Wissenschaftsjournalist präsentierte sachlich fundiert die Temperaturentwicklungen in deutschen und globalen Städten und verwies auf das Tempo der letzten Jahre(zehnte), mit dem die Hitze in den Sommermonaten zunehme. Mit der globalen Erwärmung gehe einher, dass mehr Wasserdampf in die Atmosphäre emporsteigt und sich große Regenmengen ansammeln, die zu schweren Unwettern führen können.

Vorstandssprecher Prof. Kleine-Kraneburg begrüßt die anwesenden Gäste und leitet in den Vortrag von Herrn Schwanke ein.

Karsten Schwanke warb für einen nachhaltigen und angepassten Städtebau. Mit geringem Kosten- und Bauaufwand, durch die Begrünung und fließendes Wasser in den Städten, können bereits erstaunliche Abkühlungseffekte für das Leben in der Stadt erzielt werden. Als Best-Practices Beispiele nannte er die Begrünung zentraler Plätze in Paris oder der dänischen Hauptstadt Kopenhagen.

Rechts die begrünte Neugestaltung des Place de Catalogne in Paris. © Karsten Schwanke.

In einer abschließenden Fragerunde ging der TV-Meteorologe auf die vielfältigen Fragen der Gäste ein. So führte er unter anderem an, dass der Weltklimarat und verantwortliche Politikerinnen und Politiker über ausreichend wissenschaftliche Kenntnisse verfügen würden, die Umsetzung an eine klimaangepasste Welt dennoch nicht ambitioniert genug sei.

Wir bedanken uns bei Herrn Schwanke für seinen erhellenden Beitrag über die gegenwärtige und statistisch prognostizierte Klimaentwicklung. Der Vortrag hat unseren Gästen einmal mehr vor Augen geführt, welche Folgeeffekte das Klima für die Wirtschaft, die Gesundheit und die Lebensräume in den Städten hat und wie wir damit in Zukunft umgehen sollten.

Wir danken außerdem der WIBank für die hervorragende Verpflegung, die Bereitstellung und Organisation des Veranstaltungsraums sowie dem ENTEGA NATURpur Institut für die zusätzliche großzügige Unterstützung.

Eine Veranstaltung der Stiftung urban future forum e. V., mit Unterstützung der WIBank und dem ENTEGA NATURpur Institut.

** Wir weisen darauf hin, dass die Stiftungsarbeit des urban future forum e.V. ausschließlich durch Spenden finanziert wird. Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen, um auch weiterhin interessante Veranstaltungen und Diskussionen zu ermöglichen.
Ihr finanzieller Beitrag ermöglicht es dem urban future forum e.V., wichtige Projekte zu realisieren, innovative Ideen zu fördern und weiterhin eine Plattform für den Austausch über zukunftsweisende Stadtentwicklung zu bieten. Mit Ihrem Engagement tragen Sie aktiv dazu bei, unsere Städte lebenswert, nachhaltig und zukunftsorientiert zu gestalten.
Wir möchten Sie ermutigen, Teil dieser wichtigen Initiative zu werden und gemeinsam mit uns einen Beitrag zur Gestaltung einer zukunftsfähigen urbanen Welt zu leisten. Ihre finanzielle Unterstützung macht einen entscheidenden Unterschied. **

 


Frühstück auf dem Mainschiff mit Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG

Liebe Leserinnen und Leser,

am 20. August 2025 war Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, Gast bei unserer Mainschifffahrt zum Thema: "FRA, Das Tor zur Welt - für die Prosperität Frankfurts". Herr Schulte bot den Anwesenden einen Einblick in die aktuellen Projekte und Weiterentwicklungen am Luftverkehrsdrehkreuz Frankfurt.

Herr Dr. Stefan Schulte spricht über die Leistungen und Ambitionen der Fraport AG

Mit der Fertigstellung des Terminal 3 werde der Flughafen Frankfurt einen neuen Meilenstein bei der Aufenthaltsqualität sowie kundenorientierter Services und Prozesse erreichen. Das gelte im Vergleich zu anderen deutschen aber auch europäischen Wettbewerbern. Die Fraport AG als einer der größten Arbeitgeber Hessens sei ambitioniert den Fluggästen jederzeit ein Top-Produkt zu bieten und Frankfurt als internationale Stadt bestmöglich zu repräsentieren.

Im Anschluss an seinen erkenntnisreichen Vortrag nahm sich der Fraport-Chef ausführlich Zeit Fragen aus der Zuhörerschaft u. a. über die Konkurrenzsituation, die Ver- und Anbindung zur Stadt oder die zukünftigen Entwicklungsfelder zu beantworten.

Herr Dr. Stefan Schulte im Austausch mit interessierten Gästen

Wir danken Dr. Stefan Schulte für seinen gut besuchten Report über Frankfurts Tor zur Welt. Mit seiner Weitsicht die Interessen aller Fluggäste, Mitarbeiter und der Frankfurter Bürgerschaft in Einklang bringen zu wollen, unterstreicht er die Unternehmensziele eines nachhaltigen, wachstumsorientierten und innovativen Flughafenbetreibers.

** Wir weisen darauf hin, dass die Stiftungsarbeit des urban future forum e.V. ausschließlich durch Spenden finanziert wird. Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen, um auch weiterhin interessante Veranstaltungen und Diskussionen zu ermöglichen.
Ihr finanzieller Beitrag ermöglicht es dem urban future forum e.V., wichtige Projekte zu realisieren, innovative Ideen zu fördern und weiterhin eine Plattform für den Austausch über zukunftsweisende Stadtentwicklung zu bieten. Mit Ihrem Engagement tragen Sie aktiv dazu bei, unsere Städte lebenswert, nachhaltig und zukunftsorientiert zu gestalten.
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Zu Gast: Mike Josef, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main

Dr. Reinhard Müller (FAZ) im Gespräch mit Oberbürgermeister Mike Josef

Am 3. Juni 2025 durfte die Stiftung urban future forum e. V. die beiden Gesprächspartner, Herrn Mike Josef, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main und Herrn Dr. Reinhard Müller von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im traditionsreichem Haus Metzler in Bonames begrüßen.

Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main: Mike Josef
Vorstandssprecher Prof. Kleine-Kraneburg

Nach einem freundlichen Empfang an diesem Sommerabend und Begrüßung durch unseren Vorstandssprecher Herrn Professor Kleine-Kraneburg widmeten sich die Gesprächspartner dem Thema „Neues Frankfurt 2030“. Frankfurt als internationale Messe-, Finanz- und Kulturstadt sei eine international hochangesehene Metropole, die zurecht das Interesse von führenden Unternehmen und einer steigenden Zahl von Touristen weckte, so OB Josef.

Zur Lösung städtischer Probleme, wie steigender Mieten, baulicher Genehmigungsprozesse oder verlässlicher Mobilitätskonzepte plädierte Herr Josef für einen Interessenausgleich zwischen den beteiligten Bürgerinnen und Bürgern, welcher von ihm jederzeit gewahrt werden müsse. Zur Weiterentwicklung der Stadt diene auch der Austausch mit anderen europäischen und globalen Metropolen, die mit den gleichen Herausforderungen umzugehen haben, so Josef.
Wir danken Herrn Oberbürgermeister Mike Josef für das offene Gespräch mit spannenden Einblicken in die Zukunft der Stadt Frankfurt sowie Herrn Dr. Reinhard Müller (FAZ) für die pointierte und kritische Gesprächsführung.
Zum Abschluss des gelungenen Abends war im Anschluss Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit Gästen aus Stadtgesellschaft, Politik und Wirtschaft, eingerahmt in das stilvolle Ambiente des Historischen Hauses Metzler.
Wir danken allen Teilnehmenden für ihr Interesse und den anregenden Dialog und der Familie Metzler für die großzügige Gastfreundschaft.

Oberbürgermeister Mike Josef und Dr. Reinhard Müller (FAZ) mit den Vorständen der Stiftung: v.l. n. r.: Jens-Jakob Happ, Dr. Reinhard Müller, Oberbürgermeister Mike Josef, Helmut Kleine-Kraneburg, Steven Jedlicki, Gabriele Eick, Jamal Daoud, Bastian Seitz (Social-Media Assistent der Stiftung)

 

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Wir weisen darauf hin, dass die Stiftungsarbeit des urban future forum e.V. ausschließlich durch Spenden finanziert wird. Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen, um auch weiterhin interessante Veranstaltungen und Diskussionen zu ermöglichen.
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Wir möchten Sie ermutigen, Teil dieser wichtigen Initiative zu werden und gemeinsam mit uns einen Beitrag zur Gestaltung einer zukunftsfähigen urbanen Welt zu leisten. Ihre finanzielle Unterstützung macht einen entscheidenden Unterschied.

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Frühstück auf dem Mainschiff mit Herrn Dr. Christof Schenck, Geschäftsführer der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt

Liebe Leserinnen und Leser,

am 7. Mai 2025 war Herr Dr. Christof Schenck, Geschäftsführer der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, zu Gast auf dem Mainschiff. Herr Dr. Schenck hielt einen hoch interessanten Vortrag über den aktuellen Zustand der weltweiten Biodiversität. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt engagiert sich in über 20 Ländern, um unter anderem die Artenvielfalt, den Zugang zu Wasser oder Naturparks nachhaltig zu erhalten.

Herr Dr. Christof Schenck bei seinem Vortrag über Biodiversität

Herr Dr. Schenck erläuterte den zahlreich anwesenden Gästen, dass die aktuellen Herausforderungen des menschengemachten Klimawandels zwar gewaltig seien, jedoch jedes klimafreundliche Verhalten helfe – insbesondere den Menschen und Tieren in den (noch) entfernten, betroffenen Regionen. Er appellierte in seinem Vortrag daran, dass mit einer ambitionierten Politik und einer anderen Priorisierung von finanziellen Ressourcen der Klimaschutz ausreichend vorangetrieben werden könnte.

Vorstandsmitglied Frau Gabriele Eick begrüßt Herrn Dr. Christof Schenck und unsere Gäste

Wir danken Herrn Dr. Christof Schenck für seinen informativen Vortrag, mit dem er allen Teilnehmern der Mainschifffahrt die große Bedeutung einer ausgewogenen Biodiversität ins Bewusstsein gerufen hat. Zwar sind Klimakatastrophen und extreme Hitze in mittel- und nordeuropäischen Städten bislang noch kaum spürbar, doch sollte die vorhandene Zeit genutzt werden, um frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen, welche auch in Zukunft das Leben in der Stadt ermöglichen.

Sollten Sie Interesse an weiteren Veranstaltungen zu diesem Themengebiet haben, empfehlen wir Ihnen unsere kommende Veranstaltung mit Herrn Karsten Schwanke. Der bekannte Meteorologe und Wissenschaftsjournalist wird am 26. August 2025 Gast unseres nächsten Symposiums sein und einen Vortrag zum Thema: „Die Auswirkungen des Klimawandels auf das Leben in der Stadt“ halten. Alle Informationen zu dieser Veranstaltung und dem Anmeldeverfahren finden Sie auf unserer Startseite.

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Wir weisen darauf hin, dass die Stiftungsarbeit des urban future forum e.V. ausschließlich durch Spenden finanziert wird. Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen, um auch weiterhin interessante Veranstaltungen und Diskussionen zu ermöglichen.
Ihr finanzieller Beitrag ermöglicht es dem urban future forum e.V., wichtige Projekte zu realisieren, innovative Ideen zu fördern und weiterhin eine Plattform für den Austausch über zukunftsweisende Stadtentwicklung zu bieten. Mit Ihrem Engagement tragen Sie aktiv dazu bei, unsere Städte lebenswert, nachhaltig und zukunftsorientiert zu gestalten.
Wir möchten Sie ermutigen, Teil dieser wichtigen Initiative zu werden und gemeinsam mit uns einen Beitrag zur Gestaltung einer zukunftsfähigen urbanen Welt zu leisten. Ihre finanzielle Unterstützung macht einen entscheidenden Unterschied.

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