„Bauen als Umweltzerstörung“ - eine Bestandsaufnahme der Nachkriegsarchitektur

Hier finden Sie einige Eindrücke der Auftaktveranstaltung unserer Symposiumsreihe "Für eine nachhaltige Architektur der Stadt".

Zum FAZ-Artikel Abneigung gegen „grünen Schrott“ vom 14.09.2022 über die Veranstaltung gelangen Sie hier.

Sie möchten alle Vorträge und Podiumsbeiträge ansehen? Eine Aufzeichnung steht Ihnen auf YouTube zur Verfügung.

In Kürze folgt hier ein ausführlicher Rückblick auf die Inhalte des Podiumsgesprächs.

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Prof. Helmut Kleine-Kraneburg begrüßt das Publikum, Bild: Uwe Dettmar
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Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger, Bild: Uwe Dettmar
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Ferdinand Heide, Bild: Uwe Dettmar
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Das Podiumsgespräch, Bild: Uwe Dettmar
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Prof. Elisabeth Endres, Bild: Uwe Dettmar
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Blick auf das Podium, Bild: Uwe Dettmar
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Jens Jakob Happ moderiert das Podiumsgespräch, Bild: Uwe Dettmar
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Prof. Hans Kollhoff, Bild: Uwe Dettmar
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Helga Kühnhenrich, Bild: Uwe Dettmar
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Prof. Helmut Kleine Kraneburg, Bild: Uwe Dettmar

 


Zu Gast: Petra Gerster und Christian Nürnberger

Am 18.05.2022 startete die Stiftung Urban Future Forum e. V. mit einem Lunch auf dem Main in das diesjährige Veranstaltungsprogramm.
Der Vorstandssprecher Helmut Kleine-Kraneburg hieß die Teilnehmenden herzlich willkommen und dankte besonders der Kuratoriumsvorsitzenden Sylvia von Metzler und dem Ehrenvorsitzenden Prof. Dr. Wolfgang Böhm, welche besonders zur Planung dieser Schifffahrt beigetragen haben. Anschließend begrüßte Herr Kleine-Kraneburg Frau Petra Gerster und Herrn Christian Nürnberger, welche ihr gemeinsames Buch „Vermintes Gelände - Wie der Krieg um Wörter unsere Gesellschaft verändert. Die Folgen der Identitätspolitik“ vorstellen und anschließend in eine offene Diskussion mit den Gästen treten würden.

In ihrem Buch thematisieren Gerster und Nürnberger das Thema sensiblen Sprechens, für welches Gerster sich bereits in ihrer Position als Nachrichtenmoderatorin mit dem Verwenden gendergerechter Sprache eingesetzt hat.

In der Vorbereitung auf ihren Vortrag hatte sich das Autorenpaar mit der Frage beschäftigt, ob das Thema ihres Buches, des sensiblen Sprechens, nicht in Anbetracht des Krieges in der Ukraine nachrangig sei. Sie betonten jedoch, dass jedem Krieg Worte vorausgingen. Den Angegriffenen würden zunächst über Sprache ihre Rechte aberkannt und verbal gegen sie gehetzt, bevor physische Taten folgten. Gerster und Nürnberger beschreiben aber auch, wie Personen über Worte Rechte einfordern und Probleme des Rassismus, Klassismus und Sexismus bekämpft werden können. Dabei beziehen sie sich auf aktuelle Ereignisse wie die Kontroverse um die WDR-Talkshow „Die letzte Instanz“, das Buch „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten“ von Alice Hasters und das „Entschuldigungsjahr 2021“.

Auf den Vortrag folgten sehr angeregte Diskussionsbeiträge der Gäste. Die Gäste genossen nicht nur mit den Referierenden, sondern auch miteinander ins Gespräch zu kommen, um sich nach einer langen Zeit der Coronapause wieder Austauschen zu können.

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Urban Future Forum, Foto: Prof. Dr. Wolfgang Böhm


Zu Gast: Gerhard Wiesheu, Präsident von Frankfurt Main Finance

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Es war uns eine große Freude, am 30. September 2021 unsere Mitglieder an Bord der Primus-Linie zu einem Frühstück auf dem Schiff begrüßen zu dürfen.

Herr Gerhard Wiesheu, Mitglied des Vorstands des Bankhauses Metzler und Präsident von Frankfurt Main Finance, bot mit seinem Vortrag zum Thema „Finanzplatz Frankfurt am Main“ einen spannenden Einstieg für eine angeregte Diskussion. Dabei standen insbesondere der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union und dessen Auswirkungen auf das Finanzzentrum Frankfurt am Main im Zentrum. Neben der Thematisierung gegenwärtiger Herausforderungen, die sich unter anderem durch die Pandemie ergeben, wurden vor allem die Möglichkeiten hervorgehoben, die der Brexit und damit einhergehend die Umstrukturierung zahlreicher Londoner Institute mit sich bringt.

 

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Urban Future Forum, Fotos: Prof. Dr. Wolfgang Böhm


Ästhetische Kapitulation des öffentlichen Raums und die Chance auf Verschönerung

Montag, 22. Februar 2021
20:00 Uhr
Livestream auf YouTube

Was ist bloß aus dem öffentlichen Raum in Deutschlands Städten geworden?
Seit der Erfindung der Stadt waren die öffentlichen Räume prägende und sinnstiftende Orte, die der politischen Manifestation und Kommunikation ihrer Bewohner dienten. Zudem besaßen sie ihrer Bedeutung entsprechend einen hohen materiellen und ästhetischen Wert. Dieser drückte sich nicht nur durch die meist zentrale Lage in der Mitte der Stadt aus, sondern auch und gerade durch ihre behutsame und materiell qualitätsvolle Gestaltung.
Schaut man auf und in deutsche Städte, scheinen diese Werte und räumlichen Qualitäten des öffentlichen Raums seit einigen Jahren mehr und mehr verloren zu gehen. Städtische Räume verkommen immer mehr zu reinen infrastrukturellen und verkehrsbestimmten Orten, die zusehends der reinen Durchquerung dienen ohne Verweil- oder gar Aufenthaltsqualitäten. Andere gar werden zu sozialen Brennpunkten geprägt von Drogensucht, Kriminalität und zunehmender Obdachlosigkeit.
Die Pandemie, die wir alle gerade durchleben, weist noch einmal auf den bitteren Verlust der Bedeutung des öffentlichen Raums hin. Können wir seine vollends ästhetische Kapitulation verhindern und noch einmal zurückkehren zur gesellschaftlichen Sinnstiftung und Schönheit des öffentlichen Raums?

Dieser Sorge Raum zu geben, dient die Veranstaltung mit dem Frankfurter Stadtrat Markus Frank, dem Frankfurter Architekten Prof. Helmut Kleine-Kraneburg, der Ärztin Dr. Imke Wieters und dem Redakteur der FAZ, Dr. Matthias Alexander.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "STADT" und wird in Kooperation mit der Montagsgesellschaft e.V. realisiert. Der Livestream kann unter dem Link https://youtu.be/JFo1HkvnJeg gesehen werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

PROGRAMM

Begrüßung
Prof. Dr. Wolfgang Böhm, Vorstandssprecher des Urban Future Forum, zusammen mit Dr. Stefan Söhngen, Leiter der Montagsgesellschaft

Diskussion
Stadtrat Markus Frank, Stadt Frankfurt am Main
Prof. Helmut Kleine-Kraneburg, Architekt
Dr. Imke Wieters, Ärztin

Moderation
Dr. Matthias Alexander, Redakteur der FAZ

 

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Gastronomie und Hotellerie als Motoren der Stadtentwicklung: Die Krise als Chance oder finaler Shutdown?

Montag, 18. Januar 2021
19:00 Uhr
Livestream auf YouTube

Das Coronavirus stellt Gastronomie und Hotellerie vor massive Probleme: Den etwa 200.000 Betrieben der Branche gingen schon bis Ende April 2020 schätzungsweise zehn Milliarden Euro Umsatz verloren. Die anhaltende Pandemie und der zweite „harte Lockdown“ treffen nun erneut mit voller Wucht eine Branche, die seit Monaten ums Überleben kämpft. Die Einschränkungen im Gastgewerbe könnten irreversible Folgen für unsere Städte haben: Tourismus, Bar- und Kneipenszene, das kulturelle Leben der Großstadt sind weitgehend zum Erliegen gekommen. Den pulsierenden Metropolen wurde eine Zwangspause verordnet. Wie lange kann das gut gehen? Wie verändern leere und geschlossene Gaststätten und Hotels unsere Städte? Welche Lösungen und Ideen aus der Krise gibt es?

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "STADT" und wird in Kooperation mit der Montagsgesellschaft e.V. realisiert. Der Livestream kann unter dem Link https://www.youtube.com/watch?v=GTtwfWMR6qs gesehen werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

PROGRAMM

Impuls
Birgit Böhn, Rechtsanwältin, Principal Associate Hospitality, KUCERA Rechtsanwälte

Diskussion
Oberbürgermeister Peter Feldmann, Stadt Frankfurt am Main
Boris Tomic, Chefredakteur „Food Service“, dfv Mediengruppe
Klaus Beine, Vorsitzender der Landesfachkommission "Immobilien- & Baupolitik" im Wirtschaftsrat Hessen

Moderation
Dr. Stefan Söhngen (Montagsgesellschaft e.V.)

 

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Die klimagerechte Stadt. Anforderungen an ein nachhaltiges städtebauliches Gesamtkonzept

Montag, 3. Februar 2020
18:00 – 20:15 Uhr
IHK Frankfurt am Main / Börsenplatz 4 / 60313 Frankfurt am Main

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Zu Gast: Frank Matiaske, Landrat des Odenwaldkreises

Freitag, 22. November 2019
11:00 – 13:00 Uhr
Haus Metzler in Frankfurt-Bonames, Alt-Bonames 6, 60437 Frankfurt am Main

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Alles Theater

Zur städtebaulichen und architektonischen Zukunft der Frankfurter Theaterdoppelanlage

Donnerstag, 21. November 2019
18:00 – 21:00 Uhr  

Deutsches Architekturmuseum / Schaumainkai 43 / 60596 Frankfurt am Mai

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Symposium zu Ehren Ludwig Landmanns

Die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums Frankfurt und die Stiftung urban future forum e.V. laden ein.

Montag, den 23. September 2019
18 Uhr, Sonnemannsaal des Historischen Museum Frankfurt Saalhof 1 (Auf dem Römerberg)

Ludwig Landmann war Oberbürgermeister von Frankfurt am Main in den Jahren 1924 – 1933. Er hat sich große Verdienste um die wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Entwicklung Frankfurts in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg erworben. Er holte Ernst May und Bruno Asch nach Frankfurt. Dieses Team und seine visionäre Kraft ermöglichten das „Neue Frankfurt“. Wegen seiner jüdischen Herkunft wurde Landmann von den Nationalsozialisten verfolgt, musste sein Amt niederlegen und schließlich Deutschland verlassen. Er starb im niederländischen Exil an einer Herzerkrankung und Unterernährung. Ludwig Landmann wurde in den Jahren nach dem Krieg in Frankfurt wenig gewürdigt. Wir wollen die Erinnerung an diesen großen Oberbürgermeister unserer Stadt stärken. Die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums wird deshalb beginnend mit der Eröffnung des erneuerten und erweiterten Museums im nächsten Jahr einen „Ludwig Landmann-Preis für Mut und Haltung“ vergeben. Darüber hinaus hat der Autor Wilhelm von Sternburg eine Biografie über Ludwig Landmann verfasst. Diese ist jetzt im S Fischer Verlag erschienen. Während des Symposiums zu Ehren Ludwig Landmanns wird diese Biografie vorgestellt sowie Leben und Wirken Landmanns mit Expertinnen und Experten diskutiert werden.

PROGRAMM:
18:00
Begrüßung und Eröffnung

18:30
Vorstellung des Buches „Ludwig Landmann – ein Portrait“. Der Autor Wilhelm von Sternburg im Gespräch mit der Herausgeber der FAZ Werner D’Inka

19:30 - 21:00
Gedanken zu Ludwig Landmann:
Dr. Andreas Hansert, Soziologe und Historiker
Dr. Katja Happe, Autorin der Buches „Judenverfolgung in den Niederlanden“
Mike Josef, Planungsdezernent der Stadt Frankfurt am Main
Wilhelm von Sternburg, Publizist, ehemaliger Chefredakteur des Hessischen Rundfunks

Moderation: Werner D’Inka, Herausgeber der FAZ

21:00 – 22:00
Empfang

Die musikalische Umrahmung erfolgt durch Mitglieder des Ensemble Modern

Eine Anmeldung ist erforderlich unter: christine.wern@stadt-frankfurt.de
oder telefonisch unter 069 – 212 3 48 56

 


Zu Gast: Axel Hellmann, Vorstand der Eintracht Frankfurt

Montag, 24. Juni 2019
11:00 – 13:00 Uhr
Haus Metzler in Frankfurt-Bonames, Alt-Bonames 6, 60437 Frankfurt am Main

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